Projektbeschreibung

Das Wettbewerbsgebiet Grüner Weg ist durch eine sehr heterogene Struktur geprägt. Die geplante Neuentwicklung gibt dem städtischen Quartier von innen her eine neue Ordnung, die den heterogenen Eindruck aufgreift und in ein einheitliches Prinzip bindet. Es entstehen einzelne Karrees, in denen mehrere eigenständige Baukörper als Ensemble in einer Beziehung zueinander stehen. Dies schafft Orientierung und dient der Identifikation mit dem Quartier. Innerhalb eines Ensembles kann sich eine eigene Prägung entwickeln kann, die dem Bedürfnis nach Intimität nachkommt ohne sich gegenüber dem öffentlichen Raum abzugrenzen.

Eine Vielfältigkeit der Kombinationen von Wohnen und Arbeiten lässt ein lebendiges Quartier erwarten. Die Architektursprache ist modern, heterogen und eigenständig in Gestaltung und Erscheinungsbild. Der Einsatz von Form, Farbe und Material schafft Gliederung, Beziehungen und Analogien.

Die Erschließung erfolgt über ein Netz von „shared space“ –Flächen. Das Wegesystem vernetzt Neubau und Bestand und bietet zwischen den wechselnden Baukörpern spannende Blickbeziehungen mit vielseitigen Aufenthaltsqualitäten und einer ständig wechselnden Beziehung von Räumen zueinander.

Das Verzahnen von privaten, halböffentlichen und öffentlichen Räumen definiert das Verhältnis von Individualität und Gemeinschaft gegenüber dem Öffentlichen. Das geplante Konzept spielt mit diesen Grenzen und bietet Raum für zukünftige Potentiale. Das scheinbar heterogene Erscheinungsbild ist Synonym und Kraft für ein unsichtbares Netz von Verbindungen und Beziehungen.

Architekt a+m architekten und ingenieure
Auslober gewerblicher Bauherr
Fertigstellung Wettbewerb 3 Preis
   
Gewerbefläche 7.080 m²
Wohnfläche 18.000 m²
PKW-Stellplätze (Garage) 302
Bruttorauminhalt 7.290 m³
Bruttogeschoßfläche 33.800 m²

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Gruener_Weg.pdf

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